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Was ist das für ein Blogsystem? Und wieso?
Es ist Wordpress. Aber das war es nicht immer. Alles begann mit einem Versuch über den Bloghoster Blogger.com. Ich habe schnell gemerkt, dass das System bei häufigeren Einträgen an seine Grenzen stößt. Blogger.com bietet zwar die einzigartige Möglichkeit, sein Blog auf der eigenen Internetadresse abzulegen, aber das System muss dann jedes Mal mehr und mehr Dateien aufbauen und neu organisieren – auf Dauer kann es dann schon mal passieren, dass man mehrere Minuten auf eine Aktualisierung wartet. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Das Problem tritt natürlich nur auf, wenn man Blogger.com als CMS für eine eigene Website nutzt. Aber das wollte ich nun mal.
Als nächstes habe ich dann eine Zeit lang mit b2evolution experimentiert. Ausgezeichnetes Blogsystem, auch wenn das Anpassen des Designs etwas komlizierter ist als bei Blogger.com. Letztendlich hat mich – vom designtechnisch eher langweiligen Backoffice vielleicht mal abgesehen – an b2evo nur eines gestört: Man kann damit keine statischen Seiten einrichten. Also musste ich nach wie vor die Seiten selber in HTML bauen, was kein Problem ist – es sei denn, mal will auf die Schnelle mal eine Seite einfügen. Denn dann sind mit jeder Seite mehr Links etc. zu aktualisieren. Das hält auf. Und auf jeder Unterseite ein eigenes Weblog betreiben, ist auch keine brauchbare Lösung.
Und hier kommt Wordpress ins Spiel: Es funktioniert ganz ähnlich wie b2evo (hat auch den gleichen Ursprung), aber kann auch statische Seiten generieren. Leider lassen sich dafür nicht mehrere Blogs damit betreiben. Nachdem ich aber auf dieser Seite nur eines brauche, ist es – zumindest für den Moment – die ideale Lösung. Nervig sind nur die zahlreichen Deppen Leer Zeichen.

Was soll diese Podcasting-Geschichte?
Irgendwann ist Podcasting ist ein immer wichtigeres Thema in meinem Blog geworden. Deshalb lag es nahe, aus diesen Einträgen irgendwann einen eigenen Podcast zu machen und anzubieten. Allerdings wäre es zu aufwändig gewesen, jedes Posting einzeln zu vertonen und zum Download bereitzustellen. Deshalb habe ich zwischenzeitlich versucht, mit dem gastauftritt:podcast regelmäßig Zusammenfassungen der entsprechenden Themen aus meinem Blog anzubieten. Daneben habe ich für den 2. Deutschen Podcast-Kongress einen Vortrag auch als Podcast angeboten. Meine Podcasting-Aktivitäten habe ich auf einer eigenen Website namensPodGast gebündelt, die aber im Moment stark vernachlässigt wird.

Wie funktioniert die Geschichte mit den Fotos?
Das geht nur über ein paar Umwege. Nachdem Wordpress natürlich kein Fotoverwaltungssystem ist, und es keine Schnittstelle zu iPhoto gibt (das Programm, mit dem ich auf meinem Rechner die Fotos organisiere), musste etwas dazwischen, das mit der Fotoverwaltung einerseits und der Website andererseits klarkommt. Diese Aufgabe erfüllt die Foto-Community Flickr ganz gut, weil sich natürlich mehrere Menschen Gedanken darum machen, wie die Fotos von in Wordpress integriert werden können. Es funktioniert also so: iPhoto (oder was auch immer, Hauptsache Bildverwaltung) schickt die Fotos direkt an den eigenen Flickr-Account, von dort holt sie (im Moment) ein Wordpress-Plugin namens „Flickr Photo Album“ ab und bindet sie in mein Blog ein. Bis das allerdings so aussieht und sich so in mein Seitendesign einfügt, wie ich mir das vorstelle, ist etwas Bastelarbeit notwendig. Die meisten derartigen Plugins kommen gut mit Standard-Themes klar, aber nicht mit selbstgebauten wie diesem hier.

Eine Zeit lang hatte ich auch auf Flickr verzichtet und mit Gallery 2 ein eigenes Foto-Galerie-CMS auf meinem Webserver installiert. Auch das lässt sich mit einem Plugin namens WPG2 in Wordpress integrieren, allerdings muss man etwas mehr als eine Datei anpassen, damit die Sache läuft.
Etwas problematisch ist nach wie vor der Upload: iPhoto kann nicht mit IPTC-Infos in der Datei umgehen, Gallery 2 zwar schon (zumindest rudimentär), aber es konvertiert die Umlaute nicht sauber. Das war einer der Gründe, warum ich mich inzwischen von diesem System wieder verabschiedet habe. Ein weiterer Grund war, dass ein zusätzliches Fotogalerie-CMS wie Gallery 2 doch auch mit erheblichem Administrationsaufwand verbunden ist und außerdem Platz braucht. Hinzu kommt, dass die Vernetzungsmöglichkeiten bei einem Dienst wie Flickr doch bedeutend größer sind. Deswegen werde ich – falls ich irgendwann mal wieder Zeit für Bilder habe – einfach upgraden.

Wie geht das mit der Tag-Wolke (Themen/Kategorien) in der Navigationsleiste rechts?
Ursprünglich hatte Wordpress gar keine Möglichkeit an Bord, um Einträge vernünftig mit tags zu versehen. Am Anfang habe ich deshalkb auf mehrere Plugins zurückgreifen müssen, die Tag-Wolke entstand zum Beispiel mit einem Plugin namens „Heat Map“. Inzwischen ist es einfacher geworden: Die Tag-Funktionalität bringen neuere Wordpress-Versionen schon mit, die Tag-Wolke lässt sich dann sehr einfach über das Plugin „Simple Tags“ einbauen und verwalten.

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