Schwarzweißmalerei

Freitag, 6. April 2007 • Rubrik: Kurios, Mediengedöns, Sage und schreibe

Gänswein in der deutschen Vanity Fair

Hochglanzmagazine wollen eine gewisse Qualität liefern. Wenn allerdings die Unzulänglichkeiten derart offen zutage treten wie in diesem österlichen Gruß der „Vanity Fair“, dann sollte man sich ernsthafte Gedanken machen. (weiterlesen…)

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Im Schlagzeilenwahn

Dienstag, 3. April 2007 • Rubrik: Sage und schreibe

Griffige Überschriften müssen kurz sein und dabei alles auf den Punkt bringen und zusammenfassen, was wesentlich für die Meldung ist. Sie sollen Interesse zum Weiterlesen machen, und sie sollen dabei auch noch verständlich sein. Das klappt nicht immer. Manchmal geht es auch so gründlich in die Hose wie dieses Exemplar von AFP:

Polizist leiht vom Sohn ausgesperrter Mutter sein Beil

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Striche sparen

Montag, 2. April 2007 • Rubrik: Sage und schreibe

Einen besonderen Leckerbissen für Freunde der falschen Koppelung gab’s am Wochenende im Samstagabendprogramm zu bestauenen: Das ZDF warb kräftig für eine Sendung namens

Sommer-“Wetten, dass..?“

Ist doch alles in Ordnung, oder? (weiterlesen…)

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Das das jemand ließt

Mittwoch, 21. März 2007 • Rubrik: Mediengedöns, Sage und schreibe

Fehler passieren. Wer viel schreibt, vertippt sich auch mal. Deswegen gab’s in guten Redaktionen mal so was wie ein Vier-Augen-Prinzip. Doch auch zwei Augen sollten so was vermeiden können:

Wie auch immer, der Gute gehört einer Spezies an, (…) von der man sonst nur ließt, das sie vor allem Russland und Südostasien bewohnt (…).
Gefunden bei Spiegel Online am 21.3.2007

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Wenn Zähne laufen lernen

Dienstag, 20. März 2007 • Rubrik: Kurios, Mediengedöns, Sage und schreibe

Es ist schon ein paar Jahre her, als mich am Anfang meiner journalistischen Ausbildung mal einer meiner Lehrmeister (sagt man das heute noch so?) Chefs warnte vor einem Phänomen namens „schiefe Bilder“. Ich erkannte diese schiefen Bilder nicht immer sofort damals. Aber er meinte wohl so was wie das hier (weiterlesen…)

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"Sie hat über den Streik gepodcastet"

Donnerstag, 30. November 2006 • Rubrik: Kurios, Netz, Sage und schreibe

Eine etwas zweifelhafte Ehre wird dem Prinzip Podcast zuteil: Das Wort Podcast und einige Ableitungen findet sich in den neuen Ausgaben gleich mehrerer Wörterbücher, heißt es beim Podcastclub. (weiterlesen…)

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Der Sprachproblembär

Sonntag, 17. September 2006 • Rubrik: Kurios, Netz, Sage und schreibe

Manche Dinge dauern lange. Manche Suchen sind dazu verdammt, nie ein Ende zu finden. Obwohl Bayern angeblich das Land von Laptop und Lederhosen sein soll, fehlt im Netz die große Stoiber-Anthologie in Text und Ton. Über die rhetorischen Aussetzer von US-Präsident Bush wurden mehrere Bücher geschrieben. Die unseres Landesvaters dagegen werden zwar an der einen oder anderen Stelle dokumentiert, die große Stoiber-Sammlung hingegen ist zumindest nicht so einfach zu finden. Dachte ich zumindest bislang. (weiterlesen…)

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Tagunfall

Montag, 4. September 2006 • Rubrik: Mediengedöns, Netz, Sage und schreibe

So schick Tags als Navigationselement auch sein mögen – das Prinzip fordert den Content-Produzenten doch einiges an Genauigkeit ab. Wenn man nicht aufpasst und sich mal schnell bei einem Namen vertippt, haut’s schon mal schnell die Themenliste durcheinander.
Doppelte Eva Herman(n)
(Klick macht’s groß)

So gesehen im Polylog. Unschön.

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Des Internet

Freitag, 11. August 2006 • Rubrik: Netz, Sage und schreibe

Manchmal stoßen einem Sätze auf. Manchmal sind es auch nur einzelne Wörter. Wenn ich zum Beispiel so was zum Frühstück lese wie hier (in einem älteren Artikel bei Spiegel Online), dann ist das schlecht:

„Unzählige neue Websites, die sich der kollaborativen Möglichkeiten des Internet bedienen, sind in den letzten Jahren entstanden.“

Der Satz tut keinem weh. Ich aber sitze da und werde zur Schlange. Sssssss. (weiterlesen…)

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Total fertig

Montag, 12. Juni 2006 • Rubrik: IRL, Sage und schreibe

Ich mag Werbung. Man erinnere sich an die Mey-Möpse. Die mehr oder weniger neuen Radiospots von Microsoft allerdings, die mag ich nicht. Die kann man nicht mögen, denn man versteht sie nicht. Die Microsoft-Spots bewerben „Software für das people-ready business“. „People-ready business“? Ich muss das nicht verstehen, aber als gute Journalistin recherchiere ich eben – schlauer bin ich danach allerdings auch nicht. Nur fertig – mit der Welt und mit Microsoft sowieso.

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